Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940 – Zuflucht und ...
Moderation: Rainer Moritz
Buchhandlungen: Denkräume, Zuflucht – und Keimzellen des Widerstands. In den 1920er Jahren sind »Shakespeare and Company« und »Das Haus der Bücherfreunde« in Paris Treffpunkte der Avantgarde. In deren Zentrum: Sylvia Beach und Adrienne Monnier. Doch 1940, mit dem Einfall der Deutschen, ändert sich alles. Die Buchhandlungen werden zu Fluchtorten für deutsch-jüdische Exilanten, die Buchhändlerinnen setzen alles daran, Walter Benjamin, Gisèle Freund, Siegfried Kracauer und viele andere zu retten. Bis Sylvia Beach selbst von der Gestapo abgeholt wird. Nach seinem gefeierten »Das Schloss der Schriftsteller« erzählt Uwe Neumahr nun die Geschichte von Sylvia Beach und Adrienne Monnier. Klug und mitreißend blättert er Zeitgeschichte auf, erzählt von literarischen Legenden und einer Form von Liebe, die nichts im Gegenzug verlangt (Verlag C.H.Beck).
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
{Foto: Uwe Neumahr © Christoph Mukherjee}
Ermäßigung
Ermäßigte Saaltickets, sofern angeboten, gelten nur gegen Nachweis für Schüler*innen, Studierende, Geflüchtete, Schwerbehinderte, München-Pass Inhaber. Begleitpersonen von schwerbehinderten Menschen mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis erhalten eine Freikarte. Diese Tickets können an der Tages- & Abendkasse, telefonisch unter Tel. 0761-88849999 oder online gebucht werden. Bitte beachten Sie, dass die Ermäßigungsnachweise beim Einlass kontrolliert werden.
Zusätzliche Informationen
Foyer-Bar ab 18 Uhr
